...schreiben. Ich möchte gut schreiben. So gut, dass selbst ich zufrieden bin. Mit glaubwürdigen Charakteren, die man als Menschen wahrnimmt. Deren Schicksal einen zum Weinen oder auch Lachen bringt. Emotionen hervorruft. Texte, die berühren. Sätze, die man sich auf den Handrücken schreibt.
Nicht so was.
Tja. Ich bin gerade etwas frustriert.
Sonntag, 21. April 2013
Mittwoch, 27. Februar 2013
g e s e h e n : V
[Kurze Bemerkung zu Beginn: Wie ihr vielleicht seht, habe ich die Namen der mit dem Label "gesehen" versehenen Blogposts vereinheitlicht. Ich bin nämlich bei der Titelfindung immer so unkreativ, dass ich mir das vereinfachen wollte]
Vor einigen Wochen bin ich bei Einbruch der Dämmerung mit dem Bus zu "meiner" Buchhandlung gefahren. Es schneite, allerdings blieb der Schnee nicht liegen. Auf dem Weg liegt am Straßenrand ein Kinderspielplatz, dort sah ich, wie eine Frau mit einem Kind Fußball spielte. Als ich nach einer halben Stunde auf meinem Rückweg erneut dort vorbeifuhr und aus dem Fenster sah, waren die beiden immer noch da.
Und heute. In der Straßenbahn [in den öffentlichen Verkehrmitteln findet man die interessantesten Menschen]. Da saß mir ein Mann schräg gegenüber. 25 bis 30 Jahre alt, aber so genau kann ich das nicht abschätzen. Blond, Augenbrauenpiercing, Ohrringe und Helix und ein unheimlich starrender Blick. Keineswegs unfreundlich, eher ausdruckslos und sehr, sehr stechend. Musternd. Mich verunsichern solche Blicke schnell, aber da war es okay.
Vor einigen Wochen bin ich bei Einbruch der Dämmerung mit dem Bus zu "meiner" Buchhandlung gefahren. Es schneite, allerdings blieb der Schnee nicht liegen. Auf dem Weg liegt am Straßenrand ein Kinderspielplatz, dort sah ich, wie eine Frau mit einem Kind Fußball spielte. Als ich nach einer halben Stunde auf meinem Rückweg erneut dort vorbeifuhr und aus dem Fenster sah, waren die beiden immer noch da.
Und heute. In der Straßenbahn [in den öffentlichen Verkehrmitteln findet man die interessantesten Menschen]. Da saß mir ein Mann schräg gegenüber. 25 bis 30 Jahre alt, aber so genau kann ich das nicht abschätzen. Blond, Augenbrauenpiercing, Ohrringe und Helix und ein unheimlich starrender Blick. Keineswegs unfreundlich, eher ausdruckslos und sehr, sehr stechend. Musternd. Mich verunsichern solche Blicke schnell, aber da war es okay.
Samstag, 16. Februar 2013
ABC – meine Lieblingslieder erzählen eine Geschichte
2784 Wörter bei der Hausarbeit, 3061 bei meinem komischen Prosatext für den TwiNo. Ich hatte beschlossen, beides zusammenzuzählen, um nicht versehentlich meine Prioritäten falsch zu setzen (falschzusetzen? Nee, oder? Sieht doof aus. Ich habe da absolut überhaupt keine Ahnung...). Na ja. Vor knapp einer Woche habe ich dann aufgegeben. Irgendwie kann ich mir auch mit so etwas keine Motivation reinprügeln.
Stattdessen bin ich gerade für ein Projekt Feuer und Flamme: ABC – meine Lieblingslieder erzählen eine Geschichte
Meine Liste sieht dabei so aus:
„Autobahn“ - Ohrbooten
„Abend in der Stadt“ - Aufbruch
„Bonny & Clyde“ - Die Toten Hosen
„Come on everybody“ - Sex Pistols
„Die letzte Schlacht gewinnen wir“ - Ton Steine Scherben
„Die Träume anderer Leute“ - Wir sind Helden
„Entweder die Welt oder ich“ - Sebastian 23
„Feierabend of Destruction“ - Angelika Express
„Guten Tag“ - Wir sind Helden
„Hund“ - WIZO
„I don't care as long as you sing“ - Beatsteaks
„Ich sah kein Licht“ - Broilers
„Jane became insane“ – Beatsteaks
„Kopfschuss“ - WIZO
„Long live the queen“ - Frank Turner
„Lug und Trug“ - WIZO
„Lieber Staat“ - Farin Urlaub
„Mittendrin“ - Slime
„Nie erwachsen sein“ - Serum 114
„Nimm den Hammer“ - Ton Steine Scherben
„Once we were anarchists“ - Frank Turner
„Paul ist tot“ - Fehlfarben
„Police on my back“ - The Clash
„Quark“ - Die Ärzte
„Rauch-Haus-Song“ - Ton Steine Scherben
„Revolution Rock“ - The Clash
„Seekarten“ - Slime
„Schwachkopf“ - Wise Guys
„She's a rebel“- Green Day
„Smell's like Teen Spirit“ - Nirvana
„Tanz!“ - Ton Steine Scherben
„Tanzt du noch einmal mit mir?“ - Broilers
„Unrockbar“ - Die Ärzte
„Why still bother“ - Itchy Poopzkid
„Wake up“ - Rage against the machine
„We got the noise“ - Donots
„Wo unsere Gläser stehen“ - Serum 114
Molly wird erzählen. Vielleicht sieht man ja schon an den Liedtiteln, in welche Richtung ihre Geschichte gehen wird? :)
(Nein, die 120er habe ich nicht vergessen. Ja, ich schreibe auch an denen weiter. Nur nicht jetzt. "Die Porzellankiste" hat nämlich so riesige Plotlöcher, dass man darin ganz Kanada verstecken könnte. Das muss ich auch mal beizeiten in Angriff nehmen... *hust*)
Stattdessen bin ich gerade für ein Projekt Feuer und Flamme: ABC – meine Lieblingslieder erzählen eine Geschichte
Meine Liste sieht dabei so aus:
„Autobahn“ - Ohrbooten
„Abend in der Stadt“ - Aufbruch
„Bonny & Clyde“ - Die Toten Hosen
„Come on everybody“ - Sex Pistols
„Die letzte Schlacht gewinnen wir“ - Ton Steine Scherben
„Die Träume anderer Leute“ - Wir sind Helden
„Entweder die Welt oder ich“ - Sebastian 23
„Feierabend of Destruction“ - Angelika Express
„Guten Tag“ - Wir sind Helden
„Hund“ - WIZO
„I don't care as long as you sing“ - Beatsteaks
„Ich sah kein Licht“ - Broilers
„Jane became insane“ – Beatsteaks
„Kopfschuss“ - WIZO
„Long live the queen“ - Frank Turner
„Lug und Trug“ - WIZO
„Lieber Staat“ - Farin Urlaub
„Mittendrin“ - Slime
„Nie erwachsen sein“ - Serum 114
„Nimm den Hammer“ - Ton Steine Scherben
„Once we were anarchists“ - Frank Turner
„Paul ist tot“ - Fehlfarben
„Police on my back“ - The Clash
„Quark“ - Die Ärzte
„Rauch-Haus-Song“ - Ton Steine Scherben
„Revolution Rock“ - The Clash
„Seekarten“ - Slime
„Schwachkopf“ - Wise Guys
„She's a rebel“- Green Day
„Smell's like Teen Spirit“ - Nirvana
„Tanz!“ - Ton Steine Scherben
„Tanzt du noch einmal mit mir?“ - Broilers
„Unrockbar“ - Die Ärzte
„Why still bother“ - Itchy Poopzkid
„Wake up“ - Rage against the machine
„We got the noise“ - Donots
„Wo unsere Gläser stehen“ - Serum 114
Molly wird erzählen. Vielleicht sieht man ja schon an den Liedtiteln, in welche Richtung ihre Geschichte gehen wird? :)
(Nein, die 120er habe ich nicht vergessen. Ja, ich schreibe auch an denen weiter. Nur nicht jetzt. "Die Porzellankiste" hat nämlich so riesige Plotlöcher, dass man darin ganz Kanada verstecken könnte. Das muss ich auch mal beizeiten in Angriff nehmen... *hust*)
Donnerstag, 31. Januar 2013
Januar und TwiNo
Tach. Den Januar über habe ich durchaus geschrieben. Aber so wenig, dass man es unter Nichts verbuchen könnte: mehrere DinA5-Seiten, die weder zusammenhängen noch Sinn ergeben. Außerdem sind sie anscheinend seltsam. Wurde mir zumindest gesagt. Und dann muss das ja stimmen.
Außerdem noch etwas an meiner Hausarbeit, die teilweise sehr, sehr schöne Sätze hat. Ich halte mich da ganz an "Ich brauche Füllwööööörter!" und bisher klingt der Text dadurch ganz wunderbar hochtrabend und wissenschaftlich *lach*
Oh. Ich bin übrigens bei Twitter. Gut, so weit ich weiß, weiß das nur eine der Leserinnen hier noch nicht, aber ich wollte es trotzdem der Vollständigkeit halber erwähnen. Egal.
Jedenfalls: Wenn ich mich nicht irre, war es Jule, die gestern damit angefangen und vorgeschlagen hat, einen inoffiziellen NaNo für den Februar zu starten. Einen Twitter-NaNo. Einen TwiNo. Finde ich gut und weil ich latent an Größenwahn leide, dachte ich mir: "Hey! Warum nicht?". Ja. Ist ja nicht so, als hätte ich da Schule und Präsentationsprüfunf und Besuch und zwei Arbeiten und Austauschschülerin bei mir. Letzteres wird wohl der größte Problempunkt sein. Hm. Sei's drum. So wenig, wie ich diesen Monat geschrieben habe, bin ich für jeden zusammenhängenden Satz dankbar.
Mitmachen ist die Devise.
Jetzt ist da nur noch die Frage: Was soll ich schreiben? Da wäre das komische Plotbunny "Tastensprünge", aber das traue ich mir nicht zu. Wegen meinem Alter, wegen der Thematik und weil ich da erst mal ausführlich recherchieren müsste.
Vielleicht die Geschichte um Mika und Sascha. Die ist zwar in der Planung auf drei Kapitel begrenzt, aber immerhin steht da der Plot schon. Oder ich schreibe an "Nothing happens" weiter, obwohl die da gerade ne immense Blockade habe (blöde, blöde Stelle), da steht der Plot ebenfalls. Hm.
Muss mal mein Notizheft durchstöbern, vielleicht findet sich ja was Brauchbares.
Außerdem noch etwas an meiner Hausarbeit, die teilweise sehr, sehr schöne Sätze hat. Ich halte mich da ganz an "Ich brauche Füllwööööörter!" und bisher klingt der Text dadurch ganz wunderbar hochtrabend und wissenschaftlich *lach*
Oh. Ich bin übrigens bei Twitter. Gut, so weit ich weiß, weiß das nur eine der Leserinnen hier noch nicht, aber ich wollte es trotzdem der Vollständigkeit halber erwähnen. Egal.
Jedenfalls: Wenn ich mich nicht irre, war es Jule, die gestern damit angefangen und vorgeschlagen hat, einen inoffiziellen NaNo für den Februar zu starten. Einen Twitter-NaNo. Einen TwiNo. Finde ich gut und weil ich latent an Größenwahn leide, dachte ich mir: "Hey! Warum nicht?". Ja. Ist ja nicht so, als hätte ich da Schule und Präsentationsprüfunf und Besuch und zwei Arbeiten und Austauschschülerin bei mir. Letzteres wird wohl der größte Problempunkt sein. Hm. Sei's drum. So wenig, wie ich diesen Monat geschrieben habe, bin ich für jeden zusammenhängenden Satz dankbar.
Mitmachen ist die Devise.
Jetzt ist da nur noch die Frage: Was soll ich schreiben? Da wäre das komische Plotbunny "Tastensprünge", aber das traue ich mir nicht zu. Wegen meinem Alter, wegen der Thematik und weil ich da erst mal ausführlich recherchieren müsste.
Vielleicht die Geschichte um Mika und Sascha. Die ist zwar in der Planung auf drei Kapitel begrenzt, aber immerhin steht da der Plot schon. Oder ich schreibe an "Nothing happens" weiter, obwohl die da gerade ne immense Blockade habe (blöde, blöde Stelle), da steht der Plot ebenfalls. Hm.
Muss mal mein Notizheft durchstöbern, vielleicht findet sich ja was Brauchbares.
Montag, 31. Dezember 2012
2012
Echo findet am Jahr 2012 merkenswert...
gelesen: Die Beschenkte | Die Bibel nach Biff | Sherlock Holmes und sein erster Fall | Das Labyrinth der Träumenden Bücher | Göttlich verloren | Die Bücherdiebin | Zusammen ist man weniger allein | Das Orangenmädchen | Eine Hexe mit Geschmack | Die Wonnen der Gewöhnlichkeit | Der Heiler der Pferde | Homo Faber | Der Untertan | Peter Pan | Der Schatten des Windes | MacBest | Die Teppichvölker | Der Wassertrinker | Andorra | Der Hunderjährige, der aus dem Fenster
stieg und verschwand | Wir Kinder vom Bahnhof Zoo | Das Spiel des Engels | SkateBoy | Die Vermessung der Welt | Die Känguru-Chroniken | Per Anhalter durch die Galaxis | Das Bildnis des Dorian Gray | Reckless | Clockwork Prince | Durch einen Spiegel, in einem dunklen
Wort | Der kleine Grenzverkehr | Die neuen Leiden des jungen W. | Ein Quantum Tod | Das Känguru-Manifest | Panokratie | Über Wachen und Schlafen | Wir lassen sie verhungern. Die
Massenvernichtung in der Dritten Welt | Schwerkraft und Leichtsinn | Fräulein Smillas Gespür für Schnee | Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell
+ unzählige Mangas, FAs und FFs
+ das eine Buch, dessen Namen ich immer vergesse >_<
+ erst angefangen, deshalb zu 2013 gerechnet: Der Baader-Meinhof-Komplex
Im Vergleich zu ganz früher habe ich dieses Jahr zwar noch immer nur sehr wenig gelesen, aber es ist wieder mehr, als im letzten Jahr - das ist schön :)
Ich habe gemerkt, wie sehr es mir teilweise gefehlt hat, zwischen den Seiten zu versinken, mit einer Tasse Tee in der einen Hand, Schokolade in der anderen und einem guten Buch auf den Beinen. Alles zu vergessen.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass ich das im neuen Jahr beibehalte.
Schreibtechnisch würde ich sagen, dass ich mich durchaus weiterentwickelt habe - auch wenn das außer mir vermutlich niemand mitbekommen hat *lach* Ich plane inzwischen deutlich umfangreicher und wage zu behaupten, dass meine Geschichten im Vergleich zum Jahresanfang mehr Handlung besitzen. Zudem habe ich meine Liebe zu seltsamen Charakteren entdeckt. Mein Durchhaltevermögen ist allerdings noch genauso schwach wie eh und je, es gibt noch immer diesen Punkt, der etwa bei Seite 9 liegt und ab dem ich nur noch im Schneckentempo schreibe.
Pro Woche ein Satz, oder so. Na ja, ein bisschen mehr ist es schon, aber so viel, wie ich überarbeite und lösche, kommt das aufs Selbe heraus. Manchmal glaube ich sogar, dass es eher "Pro Woche ein Satz weniger" heißen müsste.
Außerdem habe ich das Fotographieren wieder für mich entdeckt und mich erstmalig wirklich ausgiebig damit beschäftigt. Das hat mir schon immer Spaß gemacht - liegt wohl in der Familie -, aber irgendwie hat sich bei mir in diesem Jahr ein Schalter umgelegt. Es ist mir wichtig geworden, eine Methode, meinen Kopf freizubekommen, wenn er sich anfühlt, als würde er im nächsten Moment explodieren.
Ich komme so auch viel öfter aus meinen vier Wänden heraus.
Mein Musikgeschmack hat sich dieses Jahr nicht unbedingt geändert. Viel eher hatte ich im letzten Herbst noch keinen direkten Musikgeschmack. Es gab nur zwei/drei Bands (Wir sind Helden, Wise Guys, Die Ärzte), die mir über Jahre hinweg gefallen haben. Inzwischen weiß ich, wo ich suchen muss, um fündig zu werden. Da steht an allererster Linie Punk. Oi. Ska. Noch immer Rock, aber etwas weniger. Manchmal Metal.
Diese Bewegung begann (wenn ich mich nicht irre *lach*) ungefähr im Herbst 2012, als ich allmählich die Toten Hosen für mich entdeckte und mir dachte: "Da muss es doch noch mehr Musik in der Richtung geben!"
Allerdings hat sich in diesem Jahr am meisten getan.
Es ist schön, nicht mehr Tag für Tag für Tag für Tag die selben Lieder zu hören!
Pro Woche ein Satz, oder so. Na ja, ein bisschen mehr ist es schon, aber so viel, wie ich überarbeite und lösche, kommt das aufs Selbe heraus. Manchmal glaube ich sogar, dass es eher "Pro Woche ein Satz weniger" heißen müsste.
Außerdem habe ich das Fotographieren wieder für mich entdeckt und mich erstmalig wirklich ausgiebig damit beschäftigt. Das hat mir schon immer Spaß gemacht - liegt wohl in der Familie -, aber irgendwie hat sich bei mir in diesem Jahr ein Schalter umgelegt. Es ist mir wichtig geworden, eine Methode, meinen Kopf freizubekommen, wenn er sich anfühlt, als würde er im nächsten Moment explodieren.
Ich komme so auch viel öfter aus meinen vier Wänden heraus.
Mein Musikgeschmack hat sich dieses Jahr nicht unbedingt geändert. Viel eher hatte ich im letzten Herbst noch keinen direkten Musikgeschmack. Es gab nur zwei/drei Bands (Wir sind Helden, Wise Guys, Die Ärzte), die mir über Jahre hinweg gefallen haben. Inzwischen weiß ich, wo ich suchen muss, um fündig zu werden. Da steht an allererster Linie Punk. Oi. Ska. Noch immer Rock, aber etwas weniger. Manchmal Metal.
Diese Bewegung begann (wenn ich mich nicht irre *lach*) ungefähr im Herbst 2012, als ich allmählich die Toten Hosen für mich entdeckte und mir dachte: "Da muss es doch noch mehr Musik in der Richtung geben!"
Allerdings hat sich in diesem Jahr am meisten getan.
Es ist schön, nicht mehr Tag für Tag für Tag für Tag die selben Lieder zu hören!
Im persönlichen Bereich habe ich mich ziemlich weiterentwickelt, glaube ich. Positiv. Ich bin offener geworden. Und mutiger, obwohl ich noch immer im Umgang mit manchen (fremden) Menschen sterbe, das kann die Katze bestätigen. Ich glaube, ich lache auch öfter. Aber auch da mag ich mich irren.
Dabei haben mir eine Menge Menschen geholfen, ganz gleich, ob es sich bei ihnen um meine Familie, meine Freundinnen, meine Quassler oder die von mir gesammelten Menschenoder die Vollidioten, auf die ich meinen ganzen Hass konzentrieren kann, handelt.
Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich mir dachte: "Echo - so tolle Menschen hast du doch überhaupt nicht verdient!"
Danke, dass ihr mich ertragt.
Haha, ich merke, wie ich gerade etwas sentimental werde. Hoffentlich färbt das nicht zu sehr auf den Text ab. Ich sollte besser aufhören, bevor ich - Hilfe! - kitschig werde. Sentimentale Echo ist gruselig, aber im kitschigen Zustand bin ich erst recht... bah.
Schlussendlich lässt sich 2012 im folgenden Satz zusammenfassen: Im Großen und Ganzen war das Jahr beschissen - aber auch dringend notwendig.
Also:
Bis im nächsten Jahr!
Dabei haben mir eine Menge Menschen geholfen, ganz gleich, ob es sich bei ihnen um meine Familie, meine Freundinnen, meine Quassler oder die von mir gesammelten Menschen
Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich mir dachte: "Echo - so tolle Menschen hast du doch überhaupt nicht verdient!"
Danke, dass ihr mich ertragt.
Haha, ich merke, wie ich gerade etwas sentimental werde. Hoffentlich färbt das nicht zu sehr auf den Text ab. Ich sollte besser aufhören, bevor ich - Hilfe! - kitschig werde. Sentimentale Echo ist gruselig, aber im kitschigen Zustand bin ich erst recht... bah.
Schlussendlich lässt sich 2012 im folgenden Satz zusammenfassen: Im Großen und Ganzen war das Jahr beschissen - aber auch dringend notwendig.
Also:
Bis im nächsten Jahr!
Freitag, 28. Dezember 2012
Alkohol
Es ist gruselig. "Carpe Diem" ist eine winzige Kurzgeschichte, die ich nur aufschreibe, weil ich mir heute zumindest ansatzweise produktiv vorkommen will und sich der pessimistische Hauptcharakter wunderbar einfach schreiben lässt.
Die Geschichte beginnt damit, dass Hauptcharakter (noch namenlos, weil Ich-Erzähler) besoffen und halbtot in einem Straßengraben liegt.
"Die Porzellankiste" beginnt damit, dass Nando morgends mit einem Kater aufwacht und sich nur noch verschwommen an die Vorkomnisse der vergangenen Nacht erinnert.
In "Unerwartet" wird Mika hysterisch, weil zu Beginn ein besoffener Sascha aufdringlich wird und Mika sich nicht zu helfen weiß.
Wenn ich mich nicht irre, spielt Alkohol auch am Anfang von einem sehr seltsamen pseudo-historischen Roman mit Fantasyelementen eine nicht unerhebliche Rolle.
Die Charaktere aus "Nothing happens" leben alle nicht gesund und schauen relativ regelmäßig zu tief ins Glas.
Fest steht: Meine Charaktere sind allesamt mit einer überaus strapazierfähigen Leber ausgestattet.
Nur stellt sich mir eine Frage... warum? Ich meine... es ist ja nicht so, als hätte ich mir vor drei Jahren gesagt: "Hey! Echo! Schreib mal was über Alkoholabhängige, das kommt bestimmt gut an!" Oder als hätte ich überhaupt Erfahrung in diesem Bereich. Nein, das entwickelt sich von selbst so und allmählich machen mir mein Unterbewusstsein und meine Muse Angst.
Hilfe? ö_ö"
Die Geschichte beginnt damit, dass Hauptcharakter (noch namenlos, weil Ich-Erzähler) besoffen und halbtot in einem Straßengraben liegt.
"Die Porzellankiste" beginnt damit, dass Nando morgends mit einem Kater aufwacht und sich nur noch verschwommen an die Vorkomnisse der vergangenen Nacht erinnert.
In "Unerwartet" wird Mika hysterisch, weil zu Beginn ein besoffener Sascha aufdringlich wird und Mika sich nicht zu helfen weiß.
Wenn ich mich nicht irre, spielt Alkohol auch am Anfang von einem sehr seltsamen pseudo-historischen Roman mit Fantasyelementen eine nicht unerhebliche Rolle.
Die Charaktere aus "Nothing happens" leben alle nicht gesund und schauen relativ regelmäßig zu tief ins Glas.
Fest steht: Meine Charaktere sind allesamt mit einer überaus strapazierfähigen Leber ausgestattet.
Nur stellt sich mir eine Frage... warum? Ich meine... es ist ja nicht so, als hätte ich mir vor drei Jahren gesagt: "Hey! Echo! Schreib mal was über Alkoholabhängige, das kommt bestimmt gut an!" Oder als hätte ich überhaupt Erfahrung in diesem Bereich. Nein, das entwickelt sich von selbst so und allmählich machen mir mein Unterbewusstsein und meine Muse Angst.
Hilfe? ö_ö"
Samstag, 22. Dezember 2012
g e s e h e n : IV
Ich habe wieder einmal einen Menschen gesammelt.
Um zu verstehen, warum ausgerechnet er, muss man etwas wissen:
Diese Stadt ist nicht winzig. Es gibt sehr viele Städte mit sehr viel mehr Einwohnern, aber wenn man ein so schlechtes Personengedächtnis wie ich hat, ist es ein Wunder, ein Gesicht wiederzuerkennen.
Es handelt sich hierbei um einen jungen Mann, den ich am vergangenen Mittwoch erstmalig auf einer Lesung gesehen habe. Groß, schwarze Kleidung, schwarze Haare. Seltsame Frisur. Mädchen am Arm.
Heute Vormittag habe ich wieder jemanden gesehen: Groß, schwarze Kleidung, schwarze Haare. Seltsame Frisur und Mädchen am Arm. Nach kurzem Überlegen, weshalb mir dieser Mensch so bekannt vorkam, habe ich erkannt, dass es der Typ von Mittwoch war.
Auf dem Heimweg sah ich an der Straßenbahnhaltestelle - na? Wer weiß, wer mir sofort ins Auge sprang?
Normalerweise würde ich diesen Menschen nicht in meine Sammlung aufnehmen, es ist niemand, der mein Interesse weckt oder über den ich unbedingt lesen oder schreiben wöllte.
Aber irgendwie ist mir dieses Gesicht im Gedächtnis hängen geblieben.
Außerdem erinnert er mich an Alex, einen Charakter von Black Butterfly.
Zumindest stelle ich ihn mir ein wenig so vor.
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Wortakrobat
[Die Wörter] wollen nicht geordnet auf der Stange sitzen und nicht Schachfiguren gleich in kleinen Quadraten ihr Dasein fristen. Meine Wörter sind Chaoten. Mit verfilzten Haaren und zerrissenem Shirt. Mit Punkrock im Tapedeck und Ratte auf der Schulter. So sind die drauf.
Und das ist ganz okay.
aus "Das Kreuz mit den Wörtern", Sebastian 23
Und das ist ganz okay.
aus "Das Kreuz mit den Wörtern", Sebastian 23
Montag, 17. Dezember 2012
Stimm- und Sinnlos
*krächz*
HalloHalloHallo. Ich habe mit heute den ganzen Tag hauptsächich mithilfe von Handzeichen, Zettelbotschaften und hilflosem Krächzen zu verständigen versucht.
Wer mich persönlich kennt, dürfte wissen, dass ich - nicht immer, aber immer öfter - zur Paudertasche mutiere. Ich erzähle sehr gerne.
Gut, heute waren genau zwei Personen um mich herum, mit denen ich reden wollte und nicht konnte, aber das war schon genug. Zwei Personen, mit denen ich mich eventuell (!) ganz gerne unterhalten hätte. Aber nein, Hals und Stimme sagen: "Nö. Keine Lust. Mach doch, was du willst, nur bitte ohne uns."
Ich. Bin. Angepisst.
Deshalb dieser Text.
Wer nicht reden kann, muss schreiben.
Wenn ich mich schon im RL nicht verständlich machen will, mache ich das eben hier (hier muss ich auch nicht befürchten, dass mich jemand nachäfft, und wenn doch, bekomme ich es immerhin nicht mit).
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!
Und noch einmal, weil's so schön war: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!
Normalerweise macht meine Stimme so gut wie alles mit, überlebt sogar stundenlanges Vorlesen, solange ich genug zu trinken habe, aber ausgerechnet heute... ;_____; Beziehnungsweise morgen. Morgen muss ich es irgendwie schaffen, ein Rudel 6.-Klässler beim Sportunterricht zu kontrollieren. Das wird ein Spaß!
So. Und das musste jetzt sein. Hier ein "Tschuldigung" an die, die das nicht interessiert, aber irgendwie musste ich das loswerden ;)
Damit das Ganze hier nicht allzu OT wird, vielleicht noch etwas zum aktuellen Schreiben? Momentan ist eine kleine süße Merkwürdigkeit in meinem Kopf. Sie hat keinen Sinn und ich weiß mindestens einen Grund, aus dem ich sie niemals veröffentlichen darf: Wenn nicht mal die Autorin den Sinn erkennt, wer soll ihn dann finden? Man denke nur an all die Texte, die man in der Schule interpretieren muss und bei denen man sich unwillkürlich fragt, was der Autor da konsumiert hat. Vermutlich würde es einem potenziellen Leser bei meiner kleinen süßen Merkwürdigkeit nicht anders gehen... :'D
Es sind einfach Sätze, die ich in meinem Kopf gefunden und aufgesammelt habe, und die ich gerade zusammenbastle, mit einer Menge Gehirngrütze aneinanderklebe.
Beispiel gefällig? Da:
HalloHalloHallo. Ich habe mit heute den ganzen Tag hauptsächich mithilfe von Handzeichen, Zettelbotschaften und hilflosem Krächzen zu verständigen versucht.
Wer mich persönlich kennt, dürfte wissen, dass ich - nicht immer, aber immer öfter - zur Paudertasche mutiere. Ich erzähle sehr gerne.
Gut, heute waren genau zwei Personen um mich herum, mit denen ich reden wollte und nicht konnte, aber das war schon genug. Zwei Personen, mit denen ich mich eventuell (!) ganz gerne unterhalten hätte. Aber nein, Hals und Stimme sagen: "Nö. Keine Lust. Mach doch, was du willst, nur bitte ohne uns."
Ich. Bin. Angepisst.
Deshalb dieser Text.
Wer nicht reden kann, muss schreiben.
Wenn ich mich schon im RL nicht verständlich machen will, mache ich das eben hier (hier muss ich auch nicht befürchten, dass mich jemand nachäfft, und wenn doch, bekomme ich es immerhin nicht mit).
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!
Und noch einmal, weil's so schön war: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!
Normalerweise macht meine Stimme so gut wie alles mit, überlebt sogar stundenlanges Vorlesen, solange ich genug zu trinken habe, aber ausgerechnet heute... ;_____; Beziehnungsweise morgen. Morgen muss ich es irgendwie schaffen, ein Rudel 6.-Klässler beim Sportunterricht zu kontrollieren. Das wird ein Spaß!
So. Und das musste jetzt sein. Hier ein "Tschuldigung" an die, die das nicht interessiert, aber irgendwie musste ich das loswerden ;)
Damit das Ganze hier nicht allzu OT wird, vielleicht noch etwas zum aktuellen Schreiben? Momentan ist eine kleine süße Merkwürdigkeit in meinem Kopf. Sie hat keinen Sinn und ich weiß mindestens einen Grund, aus dem ich sie niemals veröffentlichen darf: Wenn nicht mal die Autorin den Sinn erkennt, wer soll ihn dann finden? Man denke nur an all die Texte, die man in der Schule interpretieren muss und bei denen man sich unwillkürlich fragt, was der Autor da konsumiert hat. Vermutlich würde es einem potenziellen Leser bei meiner kleinen süßen Merkwürdigkeit nicht anders gehen... :'D
Es sind einfach Sätze, die ich in meinem Kopf gefunden und aufgesammelt habe, und die ich gerade zusammenbastle, mit einer Menge Gehirngrütze aneinanderklebe.
Beispiel gefällig? Da:
"Ich kenne mich selber nicht. Auf der
Suche nach mir habe ich mich in mir verlaufen. Irgendetwas hat den
roten Faden meines Lebens durchtrennt und jetzt ist er zu kurz, um
mir den Weg zu zeigen.
Ich bin nichts Halbes und nichts
Ganzes.
Jeder will für das geliebt werden, was
er wirklich ist. Zumindest wird einem das immer als große Liebe
verkauft; jemanden zu haben, der
einen so akzeptiert und liebt, wie man ist.
Wenn
man aber wie ich Niemand ist,
ist es schwer, sich geliebt zu fühlen. Keiner der anderen will ein
Nichts lieben."
Haha :D Solcher Stuss kommt in meinem sonstigen Geschreibsel immer zu kruz, umso spaßiger finde ich es gerade, das zu schreiben.
Samstag, 1. Dezember 2012
Beste Voraussetzungen zum Schreiben
Ja. Wie die Überschrift sagt.
- Sturmfreie Bude.
- Orangensaft und notfalls ein Energy Drink.
- Den ganzen Tag nur etwas Obst gegessen →Heißhunger auf Smarties.
- Smarties. Alles 50 Wörter ein Smartie.
Wäre doch gelacht, wenn ich heute Nichts mehr aufs Papier bringe! ^-^
- Sturmfreie Bude.
- Orangensaft und notfalls ein Energy Drink.
- Den ganzen Tag nur etwas Obst gegessen →Heißhunger auf Smarties.
- Smarties. Alles 50 Wörter ein Smartie.
Wäre doch gelacht, wenn ich heute Nichts mehr aufs Papier bringe! ^-^
Dienstag, 27. November 2012
Wir sind kein Organisationstalent
Der Teil der Handlung, der sich mit dem Sorgerechtsstreit beschäftigt, wurde gelöscht *hust* Man könnte jetzt von Faul- und Dummheit sprechen und dass ich einfach unfähig bin, so etwas zu recherchieren, aber das stimmt natürlich nicht.
Klar.
Es hat keine Priorität, weswegen ich es vielleicht später noch einbaue, aber momentan sieht's nicht so aus. Ich habe schließlich auch so genügend Inhalt (nur den roten Faden sucht man vergeblich, fürchte ich manchmal). Mein Problem ist viel eher, dass ich - gerade für den ersten Teil der Geschichte, den, in dem Izzy noch vorkommt - eher zu viel Inhalt habe. Izzy verbringt nur einen Monat mit den anderen und muss dann wieder nach Hause fahren, weshalb ich im Augenblick damit beschäftigt bin, die Reihenfolge der Ereignisse festzulegen. Manches funktioniert ohne Izzy nämlich überhaupt nicht.
Und ganz besonders die Handlungsstränge, die sich dabei über mehrere Kapitel hinwegziehen, machen es mir dabei alles andere als leicht.
Wäre es nur Izzy, hielten sich die Probleme in Grenzen. Aber so ziemlich jeder Charakter (mit Ausnahme von Mock und Luke) hat irgendwelche zeitlichen Begrenzungen, sei es, dass die Schule wieder anfängt, ein wochenlanger Besuch bei den Verwandten in Norddeutschland ( <- Norddeutschland = noch nicht näher definiert) oder oder oder...
Manchmal wünsche ich mir, mich nicht so fest an der Realität festzuklammern.
Klar.
Es hat keine Priorität, weswegen ich es vielleicht später noch einbaue, aber momentan sieht's nicht so aus. Ich habe schließlich auch so genügend Inhalt (nur den roten Faden sucht man vergeblich, fürchte ich manchmal). Mein Problem ist viel eher, dass ich - gerade für den ersten Teil der Geschichte, den, in dem Izzy noch vorkommt - eher zu viel Inhalt habe. Izzy verbringt nur einen Monat mit den anderen und muss dann wieder nach Hause fahren, weshalb ich im Augenblick damit beschäftigt bin, die Reihenfolge der Ereignisse festzulegen. Manches funktioniert ohne Izzy nämlich überhaupt nicht.
Und ganz besonders die Handlungsstränge, die sich dabei über mehrere Kapitel hinwegziehen, machen es mir dabei alles andere als leicht.
Wäre es nur Izzy, hielten sich die Probleme in Grenzen. Aber so ziemlich jeder Charakter (mit Ausnahme von Mock und Luke) hat irgendwelche zeitlichen Begrenzungen, sei es, dass die Schule wieder anfängt, ein wochenlanger Besuch bei den Verwandten in Norddeutschland ( <- Norddeutschland = noch nicht näher definiert) oder oder oder...
Manchmal wünsche ich mir, mich nicht so fest an der Realität festzuklammern.
Dienstag, 13. November 2012
Titelsuche
Mit etwas Glück habe ich heute auf dem Heimweg den neuen Titel für "Nothing happens" gefunden. Lag mitten auf der Straße und hat mich so herzallerliebst angelacht, dass ich nicht widerstehen konnte und ihn mitgenommen habe. Ich muss nur noch etwas darüber nachdenken, weil das ein ziemlich spontaner Einfall war, aber ich denke, die Chancen stehen nicht schlecht. Hm. Ja.
Wofür Autokennzeichen gut sein können...
Wofür Autokennzeichen gut sein können...
Sonntag, 11. November 2012
Das Sorgerecht...
...ist zumindest für mich verdammt kompliziert. Mock mag auch nicht mehr recherchieren.Die Situation zerrt an seinen Nerven. Er versteht nicht, warum man ihm seinen Sohn wegnehmen will und ehrlich gesagt: Ich versteh es auch nicht. Die einzige Erklärung, die ich habe, ist, dass der Plot es erfordert. Und das ist ein echt blöder Grund.
Na ja. Wir wühlen uns jetzt erst einmal weiter durch Internet-Ratgeber und versuchen, die Materie zumindest halbwegs zu durchschauen. Mit etwas Glück finden wir einen Weg. Blöde Sache, echt!
Samstag, 3. November 2012
Des Wortkünstlers Zitat
Ein Schriftsteller vergisst nie, wann
er zum ersten Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob
empfangen hat. Er vergisst nie, wann er zum ersten Mal das süße
Gift der Eitelkeit gespürt und geglaubt hat, wenn er nur seine
Talentlosigkeit vor den anderen geheim halten könne, werde ihm der
Traum von der Literatur ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit
am Ende des Tages und schließlich das Heißersehnte verschaffen:
seinen Namen auf ein paar kläglichen Blättern gedruckt zu sehen,
die ihm mit Sicherheit überleben werden. Ein Schriftsteller ist dazu
verdammt, immer wieder an diesen Moment zu denken, denn wenn es so
weit ist, ist er bereits verloren und seine Seele kennt ihren Preis.
aus "Das Spiel des Engels", Carlos Ruiz Zafón
♥
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Diverse Kleinigkeiten
Heute um Mitternacht beginnt der NaNoWriMo - allen Beteiligten wahnsinnig viel Spaß, Glück, Erfolg und Koffein! :) Ich würde auch gerne teilnehmen, aber da machen mir die Zeit und vor allem die Schule einen fetten Strich durch die Rechnung. Schade. Aber na ja, vielleicht nächstes Jahr.
"Nothing happens" braucht wohl oder übel einen neuen Titel. Der alte passt nicht mehr, da ursprünglich geplant war, Nothing im Mittelpunkt zu haben, inzwischen aber kein direkter Hauptcharakter mehr existiert. Bah. Ich mag Titelsuche nicht.
Dafür hat sich der Plot aber seit dem 24. September nicht geändert, es besteht also tatsächlich Hoffnung, dass ich den aktuellen Entwurf auch tatsächlich schreibe. Momentan recherchiere ich vor allem viel, da die Geschichte in meiner Heimatstadt spielt und ich - wenn ich schon mal die Gelegenheit zur Korrektheit habe - nach Möglichkeit nichts Falsches schreiben möchte.
Wenn ich mir nicht gerade seitenweise Informationen über den hiesigen Hauptbahnhof reinziehe und am ersten Satz verzweifle (Nicht lustig! Normaerweise geht der mir recht einfach von der Hand!), suche ich mir Lieder, die für mich die einzelnen Charaktere verkörpern. Sei es, dass das Lied den Musikgeschmack des Charakters trifft, der Text zu ihm passt, die Melodie mich an ihn erinnert oder oder oder... Darf ich euch Maria vorstellen? Bei ihr treffen die ersten beiden Punkte zu :D
Nur Luke und Nothing bereiten mir Schwierigkeiten. Nothing lässt sich allgemein nur schwer definieren (außerdem haben wir einen unterschiedlichen Musikgeschmack ...) und Luke ist erst vier. Ich weiß schon, warum ich kleine Kinder lieber vermeide!
Aaaaauuußerdem motiviert mich das neueste Kapitel von Sakus Kolummne Wie man Fantasy schreibt dazu, wieder ein bisschen an "Himmelblau" (und der Titel ist inzwischen auch so was von total unsinnig. Help! ;_;) herumzudenken. Werwölfe. Hm...
"Nothing happens" braucht wohl oder übel einen neuen Titel. Der alte passt nicht mehr, da ursprünglich geplant war, Nothing im Mittelpunkt zu haben, inzwischen aber kein direkter Hauptcharakter mehr existiert. Bah. Ich mag Titelsuche nicht.
Dafür hat sich der Plot aber seit dem 24. September nicht geändert, es besteht also tatsächlich Hoffnung, dass ich den aktuellen Entwurf auch tatsächlich schreibe. Momentan recherchiere ich vor allem viel, da die Geschichte in meiner Heimatstadt spielt und ich - wenn ich schon mal die Gelegenheit zur Korrektheit habe - nach Möglichkeit nichts Falsches schreiben möchte.
Wenn ich mir nicht gerade seitenweise Informationen über den hiesigen Hauptbahnhof reinziehe und am ersten Satz verzweifle (Nicht lustig! Normaerweise geht der mir recht einfach von der Hand!), suche ich mir Lieder, die für mich die einzelnen Charaktere verkörpern. Sei es, dass das Lied den Musikgeschmack des Charakters trifft, der Text zu ihm passt, die Melodie mich an ihn erinnert oder oder oder... Darf ich euch Maria vorstellen? Bei ihr treffen die ersten beiden Punkte zu :D
Nur Luke und Nothing bereiten mir Schwierigkeiten. Nothing lässt sich allgemein nur schwer definieren (außerdem haben wir einen unterschiedlichen Musikgeschmack ...) und Luke ist erst vier. Ich weiß schon, warum ich kleine Kinder lieber vermeide!
Aaaaauuußerdem motiviert mich das neueste Kapitel von Sakus Kolummne Wie man Fantasy schreibt dazu, wieder ein bisschen an "Himmelblau" (und der Titel ist inzwischen auch so was von total unsinnig. Help! ;_;) herumzudenken. Werwölfe. Hm...
Samstag, 13. Oktober 2012
Henry!
Des Rätsels Lösung ist gefunden: Henry hieß ursprünglich Martin und wurde vor einigen Wochen umbenannt. Denn mal ehrlich: Ein 200 Jahre alter Vampir sollte einfach nicht Martin heißen, nicht wahr?
Oh Gott. Ich bin verwirrt. In meinem Kopf heißt er noch immer Martin.
Hoffentlich wird das nicht so ein Desaster wie bei Pai, den ich noch knapp eineinhalb Jahre später falsch schrieb...
Oh Gott. Ich bin verwirrt. In meinem Kopf heißt er noch immer Martin.
Hoffentlich wird das nicht so ein Desaster wie bei Pai, den ich noch knapp eineinhalb Jahre später falsch schrieb...
Ein bisschen Gejammer
In den letzten Wochen habe ich viel zu wenig geschrieben. Bestenfalls ein paar auf's Papier geklatschte Wörter, mehr oder weniger heimlich im Unterricht. Eher weniger.
Nennt es meinetwegen Selbstzweifel. Ausnahmsweise war nämlich nicht meine Faulheit schuld. Der Grund ist vermutlich folgender: Tag für Tag lese ich tolle Geschichten, ganz gleich, ob in Büchern, auf FF.de oder sonst wo. Tag für Tag lese ich, wie viel anderen ihre Geschichten bedeuten, dass es für sie eine Flucht aus der Realität darstellt und wie viel Mühe sie sich mit den Geschichten geben. Und manchmal glaube ich, dass ich zu...unbedeutend ist das falsche Wort, aber dieses Gefühl hat durchaus einen Beigeschmack davon... bin und dass ich es nicht verdiene, zu schreiben. Dass meine Geschichten stümperhaft sind. Und so.
Nun ja. Genug gejammert. Jetzt sind erst einmal Ferien, da habe ich bestimmt genug Zeit für meine Schreibversuche. Ich setze mich zum Reinkommen an die 120er, die lassen sich für mich verhältnismäßig leicht schreiben, weil ich da wirklich jede erdenkbare Möglichkeit offen habe.
Edit: Habe soeben das Dokument zu "forever" geöffnet. Wer oder was ist Henry? Ich kenn den nicht...
O_O"
Nennt es meinetwegen Selbstzweifel. Ausnahmsweise war nämlich nicht meine Faulheit schuld. Der Grund ist vermutlich folgender: Tag für Tag lese ich tolle Geschichten, ganz gleich, ob in Büchern, auf FF.de oder sonst wo. Tag für Tag lese ich, wie viel anderen ihre Geschichten bedeuten, dass es für sie eine Flucht aus der Realität darstellt und wie viel Mühe sie sich mit den Geschichten geben. Und manchmal glaube ich, dass ich zu...unbedeutend ist das falsche Wort, aber dieses Gefühl hat durchaus einen Beigeschmack davon... bin und dass ich es nicht verdiene, zu schreiben. Dass meine Geschichten stümperhaft sind. Und so.
Nun ja. Genug gejammert. Jetzt sind erst einmal Ferien, da habe ich bestimmt genug Zeit für meine Schreibversuche. Ich setze mich zum Reinkommen an die 120er, die lassen sich für mich verhältnismäßig leicht schreiben, weil ich da wirklich jede erdenkbare Möglichkeit offen habe.
Edit: Habe soeben das Dokument zu "forever" geöffnet. Wer oder was ist Henry? Ich kenn den nicht...
O_O"
Montag, 24. September 2012
Plot und Anfang von "Nothing happens" stehen!
^_________^
Nein, ich habe nichts zu tun. Wer auch immer behauptet, ich würde mich vor dem Lernen drücken, lügt. Ich doch nicht... Schließlich erledige ich alle anstehenden Aufgaben sofort...
Okay, ertappt...
Ich wollte auch bloß berichten, dass ich gerade dezent glücklich bin. Schließlich hat "Nothing happens" eine erneute
Eine Gruppe Chaoten erzählt von
ihren Versuchen, das Leben zu meistern. Dabei legen sie zwar keine
Glanzleistung hin, aber irgendwie klappt es ja doch immer, sagt
Nothing und lacht.
»
Früher hatte ich einen Freund. Er war immer für mich da, egal
wie es mir ging, und ich glaube, es gab niemals einen besseren Freund
als ihn. Nie! Und genau deshalb möchte ich euch gerne von ihm
erzählen. Aber das würde ihm bestimmt nicht gefallen. Er erklärte
mir nämlich immer wieder, er sei nichts besonderes, erst recht nicht
im Vergleich mit den anderen. Mit „den anderen“ meinte er all
seine Freunde. Nicht viele, aber für ihn unverzichtbar.
Deshalb berichte ich euch nicht von meinem Freund, sondern vom Sommer
2012. Ich erzähle euch von Leif und Izzy, von Maria, Mock und Luke
und auch von Nothing und Amy. Ich glaube, das hätte ihn gefreut.
Alles begann am Hauptbahnhof. «
(Oh - Und außerdem sind mir heute ein paar Ideen zu Smilla Geschichte gekommen! Wird vermutlich ohnehin wieder verworfen, aber allein dass ich dazu noch Ideen habe, freut mich! :D )
Montag, 17. September 2012
Wer hat meine Muse gesehen?
Ja, ich lebe noch. Mir geht es nicht unbedingt "blendend", aber zumindest nicht völlig beschissen. Wie das mit meiner Muse aussieht, weiß ich allerdings nicht, die hat sich vor einiger Zeit versteckt und ward seitdem nicht mehr gesehen... Miststück! ó_ó
Die letzten Tage bin ich nicht wirklich zum Schreiben gekommen und ich fürchte fast, das ändert sich die kommenden zwei Wochen auch nicht. Kein Nerv, keine Zeit und keine Ideen, wie ich es hasse...
Weil ich aber total doof bin, überschütte ich die Welt dennoch mit meinerPseudoKreativität, zu bewundern in meinem Zweitblog Blitzlichtgewitter - mir ist langweilig, ich darf Werbung machen und ich weiß, wie nervig Eigenwerbung ist ;P
Die letzten Tage bin ich nicht wirklich zum Schreiben gekommen und ich fürchte fast, das ändert sich die kommenden zwei Wochen auch nicht. Kein Nerv, keine Zeit und keine Ideen, wie ich es hasse...
Weil ich aber total doof bin, überschütte ich die Welt dennoch mit meiner
Dienstag, 21. August 2012
Lebenszeichen aus der Welt der Geschichten
Nothing. Der Junge, dessen Name sich niemand merken kann. Und die skurilen Gestalten in seinem Umfeld, die er eigentlich überhaupt nicht leiden kann, die aber behaupten, er würde ihre Gruppe perfekt ergänzen.
"Nothing happens" wird ein Geschenk für das liebe Scherbchen - als hätte ich nicht schon genug zu tun! Aber ich mag Scherbchen und ich mag Nothing bereits jetzt mehr, als gut für mich ist. Also wird das geschrieben.
Hoffe ich. Wäre ansonsten sehr schade drum.
Dann ist da noch der OS "Begegnungen im Damenklo" (Arbeitstitel... ö_ö) für Chris.Und ja, die Geschichte ist genauso sinnlos wie ihr vorläufiger Titel. Obwohl der genau deshalb irgendwie passt.
Allerdings sorgt der für den falschen Eindruck: In Wahrheit wird die Geschichte total tiefgründig und natürlich Weltliteratur. Voll!
Genau...
Ferner übe ich mich in letzter Zeit als Züchterin von englischen Schnapsideen. Klappt gut. Zu gut. Da ist nämlich diese Geschichte (von der ich nichts weiß. Ich kenne die Hauptcharaktere nicht, weiß noch keinen Plot ect), die mir einreden will, ich möge sie doch bitte auf englisch schreiben. Ja, nee, ist klar...
Liebling, ich weiß nichts (!!) über dich, kenne nur den Anfang - der auch nicht wirlich viel über den weiteren Verlauf aussagt.
Vergiss es!
Ja. Wie man sieht, lebe ich noch und wie man ebenfalls sieht, kämpfe ich noch immer mit meinen Geschichten. Klappt alles nicht so, wie ich gerne hätte.
Ich schieb's auf die Hitze. Ich bin unschuldig.
Wo ich gerade beim "Aufschieben" bin (seltsamer Übergang zum nächsten Punkt, ahoi!): Ich habe vielleicht eine Möglichkeit gefunden, wie ich das beim Schreiben verhindern kann. Vielleicht.
Neulich habe ich in einer Diskussion gelesen, dass 500 Wörter ein gutes Tagespensum sind. Das schafft man relativ problemlos, auch an schlechten Tagen. Und wenn man jeden Tag (mindestens) 500 Wörter schreibt, geht die Geschichte durchaus voran.
Und da ist diese Geschichte. Die mit Sascha und Mika und Cecil (Und Alkohol, btw. Die Tänzerin hat mir mal gesagt, dass der Alkoholkonsum in vielen meiner Geschichten etwas bedenklich sei. Ich weiß nicht, was sie damit meinte... *pfeif*). Diese Geschichte ist grottig geschrieben, weshalb ich die vier Kapitel gerne noch einmal überarbeiten möchte. Problem ist nur: Ich habe eigentlich doch keine Zeit!
Also haben mein Hirn und ich einen Kompromiss geschlossen: Wenn ich einen Monat lang täglich 500 Wörter schreibe (Allerdings werde ich mir drei Geschichten auswählen, bei allen anderen zählt das dann nicht. Sonst komme ich ja nie weiter), darf ich danach überarbeiten. Nett, oder?
So. Wann beginne ich am besten den Monat? :'D
"Nothing happens" wird ein Geschenk für das liebe Scherbchen - als hätte ich nicht schon genug zu tun! Aber ich mag Scherbchen und ich mag Nothing bereits jetzt mehr, als gut für mich ist. Also wird das geschrieben.
Hoffe ich. Wäre ansonsten sehr schade drum.
Dann ist da noch der OS "Begegnungen im Damenklo" (Arbeitstitel... ö_ö) für Chris.
Allerdings sorgt der für den falschen Eindruck: In Wahrheit wird die Geschichte total tiefgründig und natürlich Weltliteratur. Voll!
Genau...
Ferner übe ich mich in letzter Zeit als Züchterin von englischen Schnapsideen. Klappt gut. Zu gut. Da ist nämlich diese Geschichte (von der ich nichts weiß. Ich kenne die Hauptcharaktere nicht, weiß noch keinen Plot ect), die mir einreden will, ich möge sie doch bitte auf englisch schreiben. Ja, nee, ist klar...
Liebling, ich weiß nichts (!!) über dich, kenne nur den Anfang - der auch nicht wirlich viel über den weiteren Verlauf aussagt.
Vergiss es!
Ja. Wie man sieht, lebe ich noch und wie man ebenfalls sieht, kämpfe ich noch immer mit meinen Geschichten. Klappt alles nicht so, wie ich gerne hätte.
Ich schieb's auf die Hitze. Ich bin unschuldig.
Wo ich gerade beim "Aufschieben" bin (seltsamer Übergang zum nächsten Punkt, ahoi!): Ich habe vielleicht eine Möglichkeit gefunden, wie ich das beim Schreiben verhindern kann. Vielleicht.
Neulich habe ich in einer Diskussion gelesen, dass 500 Wörter ein gutes Tagespensum sind. Das schafft man relativ problemlos, auch an schlechten Tagen. Und wenn man jeden Tag (mindestens) 500 Wörter schreibt, geht die Geschichte durchaus voran.
Und da ist diese Geschichte. Die mit Sascha und Mika und Cecil (Und Alkohol, btw. Die Tänzerin hat mir mal gesagt, dass der Alkoholkonsum in vielen meiner Geschichten etwas bedenklich sei. Ich weiß nicht, was sie damit meinte... *pfeif*). Diese Geschichte ist grottig geschrieben, weshalb ich die vier Kapitel gerne noch einmal überarbeiten möchte. Problem ist nur: Ich habe eigentlich doch keine Zeit!
Also haben mein Hirn und ich einen Kompromiss geschlossen: Wenn ich einen Monat lang täglich 500 Wörter schreibe (Allerdings werde ich mir drei Geschichten auswählen, bei allen anderen zählt das dann nicht. Sonst komme ich ja nie weiter), darf ich danach überarbeiten. Nett, oder?
So. Wann beginne ich am besten den Monat? :'D
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