Donnerstag, 21. Juni 2012

Ein Hase und der Tod


Es ist unheimlich, wie sehr ich mich darin wiedererkenne...

Als hätte ich nich schon genug Ideen, plane ich schon wieder ein neues Projekt. Und es ergibt einfach keinen Sinn!
Märchen-Horror-Drama-Parodie-Piraten-Geschichten lassen sich nur schlecht vermarkten, oder? Ich bezweifle, dass es viele Fans dieses Genres gibt... Es ist sehr...individuell (?)...
Und meine Hauptcharaktere kann man einfach nur...interessant nennen. Interessant und völlig kaputt.
Meine Muse hasst mich.


Ist es normal, wenn man überlegt, seinen Lieblingscharakter umzubringen und allein bei dem Gedanken daran heulen muss? Mindestens einer muss sterben und er ist der einzige, der dafür in Frage kommt.
Aber das kann ich Smilla und den anderen doch nicht antun. Und mir auch nicht.
Menno, das zieht mich jetzt echt runter... q_q

Dienstag, 12. Juni 2012

Yanis

„Hör mir mal gut zu! Es gibt da drei Punkte, von denen du wissen solltest. Erstens: Ich kann dich nicht leiden. Echt, ich finde dich total scheiße, so charakterlich, meine ich. Du bist einer dieser Menschen, bei denen ich gerne darauf verzichtet hätte, sie jemals zu treffen. Zweitens: Wenn du nichts Konstruktives zu der Diskussion beitragen kannst, halt einfach die Fresse. Wenn du unbedingt jemanden beleidigen möchtest, warum beleidigst du dich dann nicht selbst? Damit würdest du mir eine Menge Arbeit ersparen. Und drittens.... ach, vergiss es, das sollte ich besser nicht laut aussprechen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich erwarte nicht, dass du dir meine Worte zu Herzen nimmst, aber das musste einfach sein.“


Ah, Yanis ist einfach cool! *lach*
Früher hat er an der Supermarktkasse immer mit unzähligen Kupfermünzen bezahlt, um den Kassiererinnen mehr Arbeit zu machen. Und wenn man ihn nach dem Weg fragte, konnte man sich sicher sein, dass er prinzipiell in die falsche Richtung zeigte.
Mittlerweile ist er etwas reifer geworden, schließlich ist er kein kleines Kind mehr. Aber er ist trotzdem kein besonders angenehmer Zeitgenosse.

Wo lebt Yanis? In meinem Kopf der „Porzellankiste“, meinem zweitgrößten Projekt. Er ist der älteste und beste Freund meines Hauptcharakters und die beiden waren und sind quasi unzertrennlich.
Außerdem findet man ihn in meinem Projektbeitrag zu „Traumwelten“, der aber laaaange noch nicht fertig ist. Genau wie „Die Porzellankiste“, übrigens ;) Ich brauche prinzipiell eine halbe Ewigkeit, um eine Geschichte zu beenden...

Nun, wenigstens ist er ehrlich...

Sonntag, 10. Juni 2012

Smilla hungert und ich erfinde Sprichwörter

Eigentlich wollte ich jetzt schreiben. Stattdessen puzzle ich ich, saufe literweise Tee und schreibe Blogzeugs.
Smilla steht schon seit Tagen gemeinsam mit dem Hausmädchen in der Diele und möchte da gerne weg. Sie hat nämlich Hunger und die Fischsuppe wird noch kalt. Außerdem isst ihr Bruder Daan auch ihre Portion auf, wenn sie nicht bald kommt. Das hat er selbst gesagt.
(Kommst du, Schwesterherz? Kureha hat gekocht und will jetzt gehen.“, drang Daans Stimme durch die geschlossene Tür, „Wenn du in deinem Zimmer bleiben willst, ist das aber auch vollkommen in Ordnung. Dann bleibt mehr für mich...“
„Einen Moment! Ich bin gleich unten.“
Dann beeile dich wenigstens. Ansonsten wirst du deine Fischsuppe kalt zu dir nehmen müssen.“)
Inzwischen hat sie es tatsächlich geschafft, ihr Zimmer zu verlassen und die Treppe hinabzusteigen, aber irgendwie hat sie sich unten verquatscht.

Ich könnte mir auch weitere Sprichwörter ausdenken, das macht Spaß!
Beispiel gefällig?
Wenn jemand „den Werwolf um Rat fragt“, tut diese Person etwas sehr, sehr Dummes. Werwölfe gelten als ausgerottet und inzwischen bezweifelt man sogar, dass es sie jemals gegeben haben soll (Allerdings sind Smilla und ihre Geschwister der lebende – haha – Beweis dafür, dass dies nicht stimmt.). Die Kosta fürchten sich dennoch vor ihnen.


Das „aus dem Forum zurückziehen“ hat nicht besonders gut geklappt. Inzwischen gibt es dazu auch keinen Grund mehr, aber ich verbringe dort trotzdem zu viel Zeit, befürchte ich.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Rückzug vom Rückzug

Wenn einem das, vor dem man sich zurückzieht, dorthin gefolgt ist, macht ein Rückzugsort meiner Meinung nach nur noch wenig Sinn. Wenn es so weit ist, bleibt einem nicht viel mehr übrig, als sich noch weiter zurückzuziehen.
Was ich damit sagen will: In nächster Zeit werde ich wohl nicht mehr ganz so häufig im Forum zu finden sein, sieht man einmal von den Rollenspielen ab.

Sollte mich wider Erwarten jemand 'vermissen', darf man mich gerne auch weiterhin anschreiben, entweder via Skype oder über die interne Mailfunktion :)

Montag, 28. Mai 2012

g e s e h e n : II

Heute (Oh. Gestern.) hat mich ein Typ begeistert, den ich auf einem Konzert gesehen habe. Ich weiß weder, wie der heißt, noch, wovon seine Texte handelten. Der Kerl ist der Sänger der Band „Les Fanatiques“, Franzose und demzufolge sind seine Texte auf Französisch (Zugegeben: Es sind nicht seine Texte. Das ist 'ne Coverband.).
Der Gesichtsausdruck von ihm hat mich unheimlich fasziniert. Es war eine Mischung aus Neugierde und Freude am Singen und Schalk.
Es war beeindruckend und irgendwie unfassbar witzig. Wie der auf der Bühne umhergesprungen ist...!
Und dummerweise bin ich nicht in der Lage, die richtigen Worte zu finden.
Er was beeindruckend. Punkt.
Sollten „Les Fanatiques“ einmal in deiner Nähe spielen: Ansehen! Und danach sofort Bescheid geben, ob ich mir das nur eingebildet habe ;)


(Soll jetzt noch einmal jemand behaupten, ich könnte Wortwiederholungen gut umgehen...)

Montag, 21. Mai 2012

Ideenfalschverteilung

Was ich schreiben muss:
Deutschunterricht, Inhaltsangabe zu „Andorra“

Was ich schreiben sollte:
Projektbeitrag Schreibanstoß „Im Reich der Toten“ (vorläufiger Titel)
Posts bei drei (!) RPG

Was ich schreiben will:
„Kos-Tan [Smilla]“

Wozu ich Ideen habe:
„Die Porzellankiste“
„Unerwartet“ (Das ist die Geschichte um Mika und Sascha)
Undefinierbares Fantasy-FEM-Slash-Dingens

Was ich tatsächlich schreibe:


Nun, das nenne ich eine sinnvolle Zeiteinteilung...
Dummerweise kann ich aber nicht behaupten, ich hätte keine Zeit, das wäre eine Lüge.
Es ist viel eher die absolute Abwesenheit von Motivation und Kreativität, die hier einmal mehr zuschlägt.

Vielleicht lese ich zuallererst ein letztes Mal über das neue Kapitel von „Drachenauge“, dann kann ich es endlich an Alan zurückschicken und mein schlechtes Gewissen besänftigen. ^-^



„Du hast zwei Comics, die du auch noch fertigzeichnen wolltest.“
Stress mich nicht!

Sonntag, 20. Mai 2012

g e s e h e n : I

Ich bin kein besonders interessanter Mensch, viel eher könnte man mich als „langweilig“ bezeichnen.

Vielleicht ist das der Grund, aus dem ich Menschen sammele. Alle Personen, die aus irgendeinem Grund mein Interesse wecken, werden in meinem türkisfarbenen Notizbuch verewigt vermerkt.

Angefangen hat das ganze vor ein paar Monaten auf einer Ocuppy-Demo in Frankfurt.
Da war ein junger Mann, der mir noch Wochen danach im Kopf herumspukte. Er sah nicht nur witzig aus (Dreads, Tuch als Rock um die Hüfte), er versprühte Leben. Die ganze Zeit am Lachen, unfassbar fröhlich und wild herumgestikulierend.
Er hat mich beeindruckt. Weil er so lebendig war.

Zwei weitere aus meiner Sammlung sehe ich in letzter Zeit leider nur noch sehr selten.
Bei den beiden handelt es sich anscheinend um Studenten, wenn ich das richtig belauscht mitbekommen habe. Ich sah sie öfters in der Straßenbahn. Und immer unterhielten sie sich über chemische, physikalische oder biologische Themen, die ich nicht verstehe.
Ich mag die Freundschaft der beiden, die man schon fast sehen kann.

Und dann gibt es noch das Mädchen (viel eher eine junge Frau) aus einer anderen Bahnlinie. Sie hat tausend wunderschöne, feine, blonde Löckchen und trägt immer pink. Der Rock ist pink, das T-Shirt ist pink, die Schuhe und das Handy ebenfalls.
Natürlich fällt sie mit diesem Äußeren total auf und nicht immer positiv. Viele finden wohl, dass sie lächerlich aussieht, ist schließlich auch ein merkwürdiger Anblick.
Merkwürdig.
Würdig, es sich zu merken.
Ich mag sie. An anderen würde ihr Kleidungsstil lächerlich aussehen, aber ihr steht es und ich bewundere sie für ihren Mut.
Sie ist mir sympathisch.

Irgendwann möchte ich auch ein besonderer Mensch sein.